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Digitales Erbe; Webdienste im Todesfall: Diese Tipps sollten Sie beachten

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Veröffentlicht von in Sicherheit · 23 Juli 2018
Tags: DigitalesErbeEMailKontoSozialeNetzwerke
Digitales Erbe

Mit dem eigenen Nachlass beschäftigen sich die  meisten nur ungern. Doch das Auseinandersetzen mit dem eigenen Tod und  den Folgen ist gerade beim digitalen Erbe alternativlos, wenn man seinen  Angehörigen Probleme ersparen möchte.

Ohne Kontoinformationen oder Zugangsdaten kann  es für die Angehörigen schwer bis unmöglich werden, Zugriff auf  Internetdienste zu bekommen. Aktuelles Beispiel ist im Moment ein Fall  des deutschen Bundesgerichtshofs: Am vergangenen Donnerstag entschied  der besagte BGH bezüglich des gesperrten Nutzerkontos eines toten  Mädchens. Die Eltern kämpften seit Jahren um den Zugang zu dem Account  ihrer verstorbenen Tochter.

Doch wie sorgt man digital richtig vor? Diese Tipps helfen:

Papierform: Beim digitalen Erbe ist es zunächst wichtig, alle  Internetkonten sowie Zugänge zu erfassen und für Angehörige zu  hinterlegen. Das geht zum Beispiel ganz klassisch auf Papier. Man  schreibt einfach alle Konten mit Benutzernamen und Passwörtern auf,  verwahrt die Liste in einem Couvert an einem sicheren Ort und  aktualisiert die Liste regelmässig.

Passwortmanager: Es geht aber auch ein bisschen moderner, zum  Beispiel mit Passwortmanagern. Die Programme speichern beliebig viele  Zugangsdaten zentral und verschlüsselt. Man muss sich nur noch ein  Passwort merken, das sogenannte Masterpasswort. Der kostenlose und freie  Passwortmanager KeePass etwa  läuft auch ohne Installation, sodass man ihn auf einem USB-Stick nutzen  oder eine Kopie auf einem Speicherstick hinterlegen kann. In diesem  Fall müssen dann Speicherstick und Masterpasswort hinterlegt werden.  Auch hier sind regelmässige Aktualisierungen wichtig

Vertrauensperson: Beim digitalen Nachlass stellt sich die Frage,  wer dann für die Liste oder den USB-Speicherstick und das Masterpasswort  zuständig ist. Unabdingbar in diesem Zusammenhang ist es, schon zu  Lebzeiten eine Vertrauensperson zu benennen, die sich nach dem Tod um  die Rechte und Pflichten aus Verträgen mit Internetdiensten kümmert. Ein  Musterformular für eine entsprechende Vollmacht gibt es zum Beispiel hier.  Ganz wichtig: Die Vollmacht muss handschriftlich verfasst, mit Datum  versehen, unterschrieben und mit dem Hinweis versehen sein, dass sie  über den Tod hinaus gilt

Anweisungen festhalten: Ob die Vertrauensperson mit den Daten  machen kann, was sie will, hängt davon ab, was man zu Lebzeiten  festgelegt hat. Die Verbraucherschützer raten, etwa gleich in der Liste  mit den gesammelten Accounts zu vermerken, was die Vertrauensperson  genau mit den diversen Konten, Daten oder auch Fotos im Netz nach dem  Ableben tun soll – sie etwa löschen oder auch Profile in den  Gedenkzustand versetzen, wie es zum Beispiel bei Facebook möglich ist.  Wer sich für einen Passwortmanager entschieden hat, gibt solche  Anweisungen am besten direkt in der Vollmacht

Daten auf Geräten: Teil der Vollmacht oder der Liste sollte  ebenfalls sein, was mit Daten auf den eigenen Geräten geschieht. Man  legt also am besten fest, was mit Rechner, Smartphone, Tablet und Co.  sowie den darauf gespeicherten Daten passieren soll

      
Dienstleister: Inzwischen  gibt es zwar auch Dienstleister, die digitale Nachlässe kommerziell  verwalten. Von solchen Unternehmen raten die Verbraucherschützer aber  eher ab. Ihre Sicherheit und damit die Vertrauenswürdigkeit lasse sich  nur schwer beurteilen. In keinem Fall sollte man einem Unternehmen  Passwörter anvertrauen. Solche Anbieter sind beispielsweise Digitales Vermächtnis oder SecureSafe






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