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Facebook-Profile mit wenigen Daten anlegen

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Herausgegeben von in Social Media Facebook ·
Tags: Facebook
Im Folgenden zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie ein Facebook-Profil mit möglicht geringer Datenpreisgabe anlegen.

1. Anmeldung
Gehen Sie auf www.facebook.com  und registrieren Sie sich mit Namen, Vornamen und Mailadresse. Da kommt  gleich die Frage auf: Kann ich auch ein Pseudonym verwenden? Ja, das  geht (theoretisch). Aber Achtung: Gemäss den AGB von Facebook  müsste man eigentlich den echten Namen angeben. Wer dann auf einmal vom  Fantasienamen zum richtigen Namen wechselt, riskiert, gesperrt zu  werden. Geben Sie auf jeden Fall zweimal nacheinander eine gültige  E-Mail-Adresse an (keine Handy-Nummer!). Idealerweise verwenden Sie eine  anonyme E-Mail-Adresse eines Gratisanbieters wie GMX oder Bluewin.

Die Handy-Nummer braucht das soziale Netzwerk nicht unbedingt von Ihnen  zu wissen. Wählen Sie stattdessen ein möglichst sicheres Passwort aus  mindestens acht Ziffern, bestehend aus Gross- und Kleinbuchstaben sowie  Zahlen oder Sonderzeichen (z.B. Cervelat*4). Klicken Sie nach Angabe des Geburtsdatums auf Registrieren.

2. Keinen Zugriff auf Postfächer erlauben
Nun will Facebook noch gerne Zugriff auf  Postfächer, Skype oder weitere E-Mail-Konten, um nach Ihren bekannten  Kontakten zu suchen, die auch auf Facebook sein könnten. Das lehnen wir  alles dankend ab. Klicken Sie einfach auf Weiter bzw. überspringen Sie diesen Schritt.


Registrierung abschliessen
3. Registrierung abschliessen
Ein Profilbild müssen Sie nicht unbedingt  einrichten. Natürlich können Sie auch ein Comic-Bild oder das Foto einer  Cervelat reinstellen und das Bild jederzeit wieder ändern. Lassen Sie  das Profilbild besser weg. So bleibt Ihr Profil neutral.

Man glaubt es kaum: Zum Schluss wird man noch einmal danach gefragt, mit  der E-Mail-Adresse nach Freunden zu suchen. Aber im Prinzip sind Sie  jetzt fertig mit dem Anlegen des Profils. Werfen Sie nun (noch einmal)  einen Blick in Ihr Mail-Postfach. Zum Abschliessen der Registrierung  reicht ein Klick auf den Bestätigungslink.

Sie haben nun ein Facebook-Profil und landen  gleich in der Hauptoberfläche mit der sogenannten Timeline, mit der Sie  Neuigkeiten von Freunden oder von abonnierten Seiten sehen werden.
Tipp: Vervollständigen Sie Ihr Profil auch nicht mit zusätzlichen Informationen wie Ausbildung oder Arbeitgeber.

4. App-Plattform deaktivieren
Soweit, so gut. Nun sollten Sie Ihr Profil aber  noch richtig abdichten. Dazu sind nun ein paar abschliessende  Einstellungen nötig.
Mit Facebook lassen sich auch Anwendungen und  Dienste zur Anmeldung verknüpfen, etwa Wettbewerbe oder Webdienste wie  Doodle oder Feedly. Das ist einerseits bequem, weil Sie sich damit  jederzeit schnell in die Dienste einloggen können; andererseits müssen  Sie sich einer Sache bewusst sein: Viele Anwendungen greifen auf Ihre  Daten zu und wollen diese für Werbezwecke verwenden.

Klicken Sie ganz rechts oben auf der Facebook-Oberfläche ins kleine Dreieck und öffnen Sie die Einstellungen. Darin angelangt, öffnen Sie links den Eintrag «Apps & Webseiten». Klicken Sie in der Schaltfläche für Apps, Webseiten und Spiele auf Bearbeiten, dann auf Deaktivieren. Nun werden Sie künftig gar nicht in Versuchung kommen, Dienste mit Facebook zu verknüpfen.

Markierungen in der Chronik unterbinden
5. Markierungen in der Chronik unterbinden
Wenn Sie nicht wollen, dass andere  Facebook-Mitglieder Sie mit Ihrem Namen markieren oder mit der  Verknüpfung Ihres Namens Einträge in Ihrer Chronik platzieren, stellen  Sie besser sicher, dass diese Markierungsfunktion deaktiviert ist.  Öffnen Sie dazu wieder die Einstellungen. Unter Chronik und Markierungen und Wer kann in deiner Chronik posten  stellen Sie die Option besser so ein, dass nur Sie selber Beiträge in  Ihrer eigenen Chronik posten können. So verbieten Sie grundsätzlich  allen Facebook-Mitgliedern, Fotos mit Ihrem Namen zu markieren.


6. Sichtbarkeit einschränken
Steuern Sie unter Einstellungen/Privatsphäre  selber, wer Ihre Beiträge sehen, wer nach Ihnen suchen und wer Sie  anhand der E-Mail-Adresse auf Facebook finden kann. Von Bedeutung ist  sicher, dass im Falle eines privaten Profils nur Ihre Freunde Ihre  Beiträge zu sehen bekommen. Dies können Sie jedoch bei jedem Post in der  Timeline auch nachträglich umstellen. Standardmässig ist Facebook so  eingestellt, dass nur Ihre Facebook-Freunde Posts von Ihnen sehen.

Tipp: Wenn Sie die Auswahl Wer kann deine zukünftigen Beiträge sehen? auf Nur ich setzen,  dient Ihnen die Funktion quasi als Vorschau, bevor Sie definitiv einen  Beitrag an Freunde oder an die Öffentlichkeit rauslassen. Am besten  halten Sie Ihre Chronik auch von Suchmaschinen fern, indem Sie auch  diese Einstellung an entsprechender Stelle deaktivieren.

7. Die Werbeeinstellungen
Wenn Sie einmal bei einer Firma auf den  Like-Button gedrückt haben, kann bei anderen Facebook-Nutzern  zwischendurch eine aktuelle Werbung wie z.B. ein Smartphone-Wettbewerb  wegen dieser sozialen Handlung eingeblendet werden. Das können Sie auch unterbinden mit den Einstellungen und dem entsprechenden Untermenü für Werbeanzeigen.  Dort legen Sie genauer fest, was Dritte von Ihren Daten verwenden  dürfen. Sie bestimmen unter anderem, ob Unternehmen mit Ihrem Namen auf  Facebook werben dürfen.

Bei der Werbung verhält es sich einfach. Im Grunde genommen gilt die  Devise: Alles, was Sie bei Facebook tun, weiss das Netzwerk. Möchten  Sie, dass Facebook Ihre Lieblingsband nicht kennt, folgen Sie dieser  Band besser nicht. Noch ein Tipp zur Datensammelwut von Facebook:  Installieren Sie Facebook nicht auf zu vielen Geräten. Das soziale  Netzwerk greift auch nach Daten wie Betriebssysteminformationen und  Geräte-ID, mit denen Sie angemeldet sind und kann darüber hinaus Cookies  sammeln, um weitere Werbeanzeigen angesurfter Seiten einzublenden.




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